Gibt es die Möglichkeit einer Eingliederungshilfe in Schule für Schüler/innen mit Förderbedarf im Bereich der emotionalen – sozialen Entwicklung?

Eine Eingliederungshilfe in Schule für Kinder mit drohenden seelischen Behinderungen nach §35a SGB VIII (Jugendhilfe) kann von den Eltern bei der zuständigen Bezirksozialarbeiterin / dem zuständigen Bezirksozialarbeiter beantragt werden.  Die Entscheidung hierüber trifft das Amt für soziale Arbeit.

Voraussetzung ist allerdings ein Gutachten durch einen Kinder- und Jugendpsychiater oder Kinder und Jugendpsychotherapeut.  

Kein „anerkannter“ Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt  emotionale-soziale Entwicklung  führt dazu, dass keine  Eingliederungshilfe nach SGB VIII §35a gestellt werden kann. Stimmt das?

Der festgestellte Anspruch auf sonderpädagogische Förderung mit dem Förderschwerpunkt emotionale-soziale Entwicklung ist keine notwendige Voraussetzung  zur Bewilligung einer  Eingliederungshilfe nach SGB VIII, §35a.  Die Prüfung und Entscheidung eines entsprechenden Antrags obliegt dem  Amt für soziale Arbeit.

 

 

Gibt es zusätzliche Stunden durch das BFZ, um einen Trainingsraum an einer Schule einzurichten?

Seitens des BFZ wird die Ressource nach dem allen Grundschulen bekannten System verteilt:

70 % systembezogen

20 % schülerbezogene Nachsteuerung 

10 % für Projekte

Ein Teil der Projektressource musste jedoch ebenfalls für die schülerbezogene Nachsteuerung verwendet werden, um noch eine ausreichende sonderpädagogische Unterstützung der Schüler/innen zu gewährleisten.

Zusätzliche Stunden / Stellen sind nicht vorhanden.

Ein Trainingsraumkonzept müsste von der Schule aus der eigenen Ressource (z.B. Nutzung der Sozialindexstunden)  ggf. ergänzt durch vorhandene BFZ-Stunden erstellt werden.